Unsere Schätze

A pure and glorious hallelujah

Wahrscheinlich kennen alle von Ihnen das Hallelujah von Leonard Cohen. Die Melodie ist so tief und bewegend, dass viele das Lied zu ihren Lieblingsmelodien zählen. Der Text dagegen enthält sehr viel Schmerz, von dem viele so nicht singen können oder wollen.

Wir haben den folgenden Text auf die Melodie Cohens von den Spirits bekommen. Er beinhaltet viele Bilder aus der keltischen Mythologie und füllt die Melodie mit einem Inhalt, hinter dem wir ganz stehen können.

HALLELUJAH
The circle of lore

The morning kiss is golden dawn
Rose petals round the unicorn
You know about the new day, do ya?
I sense, I ´ve heard a rainbow sing
a word inside unrolled its wing:
A pure and a glorious HALLELUJAH
Hallelujah, Hallelujah, Hallelujah,
Hallelujah

The time has come, the day is here,
The snowy owl flies with the deer
The Lady found her King into you.
The pounding heart of oran mór
Weds the spirit of the core
And every breath is Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah,Hallelujah,
Hallelujah

The sacred mother of the night
holds in her lap all creature ´s light
it tells me “There ´s no other way than through you”
I dived into the sacred night
my eyes were stars, the darkness bright
an here I found my Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah,Hallelujah,
Hallelujah

Ein Kraftort trauert um seine Bestimmung

Kraftorte brauchen Heilung? Das soll wohl ein Witz sein – die geben doch Kraft und Heilung, deshalb heißen sie ja unter anderem Kraftorte!

Nein, es ist keineswegs ein Witz: Es gibt alte und sehr machtvolle Kraftorte, deren Energien aus dem Gleichgewicht geraten sind – durch die wechselvolle Geschichte des Landes, durch einschneidende Ereignisse wie Krieg oder Umwidmung oder auch einfach durch das Vergessen ihrer Kräfte und ihrer Bestimmung. „Landheilung“ ist ein Spezialgebiet der schamanischen Energiemedizin. Die Heilung eines Ortes wirkt immer positiv und heilsam auf das ganze „System“, in das er eingebettet ist. Es ist ähnlich wie wenn Sie in Ihrem Körper ein besonders belastetes oder krankes Organ heilen: Ihr gesamter Organismus profitiert gesundheitlich davon.

Die Geschichte einer besonders magischen Landheilung wollen wir hier erzählen:

Bodmin Moor : ein Kraftort trauert um seine Bestimmung

Letztes Jahr wurden wir zu einem Kraftort in Cornwall gerufen. Es sind drei zusammenhängende Steinkreise in Bodmin Moor, die schon vor vielen tausend Jahren heiligen Handlungen dienten.

Gleich früh morgens betraten wir voller Spannung die weite Moorlandschaft. Bodmin Moor besitzt eine ganz eigene Schönheit und Kraft, die sich in seinen wunderbaren wilden Pferden widerspiegelt. Pferde werden in der keltischen Tradition sehr geehrt, denn sie stehen für die Königs- bzw. Königinnenwürde, selbstbestimmt die eigene Schönheit und Größe zu leben.

Schon nach ein paar Schritten hielten wir überrascht inne: Fast unmittelbar erfüllte uns eine tiefe Traurigkeit. Schnell war klar, dass diese Trauer die Empfindungen des Ortes waren, die sich uns intensiv und drängend mitteilten – und nun wussten wir auch, warum wir gerufen worden waren.

 

Der erste Teil der Heilung bestand nur darin, den Schmerz dieses einst so lebendig verehrten Heiligtums zu würdigen. Stundenland saßen wir auf den uralten Felsen und in den Steinkreisen und vernahmen die Geschichte von Eroberung und Entweihung. Hörten davon, wie die Erde durch immer mehr Minenarbeit aufgerissen und regelrecht ausgeweidet wurde, um immer mehr Zinn, Kupfer, Silber und Gold zu erbeuten.

Durch die Minenarbeiten wurden nicht nur die alten Kultstätten zerstört, sondern auch die Erdenergielinien zerstückelt und unterbrochen. Die Kraftströme und Energiewirbel der Steinkreise wurden ursprünglich im Zusammenspiel mit den Eigenschaften der Erze und Edelmetalle im Boden aufgebaut und in speziellen Mustern gehalten – was durch die Ausbeutung der Bodenschätze nur noch ganz beschränkt möglich war.

„Aber warum habt Ihr das nicht verhindert? Ihr, die Spirits in und über der Erde, seid doch die Hüter dieses Ortes und habt so viel Macht – warum habt Ihr zum Beispiel nicht die Stollen in den Minen einstürzen lassen oder die Schächte mit giftigen Dämpfen unbegehbar gemacht?“

Antwort: „Zum einen hatten uns die Geschehnisse durch die Zeiten hindurch viel unserer Kraft gekostet. Immer und immer wieder mussten wir abwehren und gegen alle anderen wirkenden Kräfte die Heiligtümer hier wenigstens im Kern schützen und lebendig erhalten.
Und zum anderen: Hätten wir die Erde erschüttert und die Stollen vergiftet, so hätten wir größtes Leid über die Minenarbeiter und ihre Familien gebracht. Und diese armen Menschen litten selbst so sehr. Hätten wir ihnen, die – selbst schuldlos – nur Befehlen folgten, die einzige Möglichkeit nehmen sollen, ihren kargen Lebensunterhalt zu verdienen? Zu überleben? Zudem gehörten die Minenarbeiter und deren Familien zu den wenigen, die uns noch ehrten. Hätten wir ausgerechnet diese Menschen für unser Heil vernichten sollen?
Niemals. Niemals. Und so mussten wir gewähren lassen …“

Nachdem genug Klage gehört und genug Schmerz gewürdigt war, begannen wir mit der Heilarbeit. Drei Tage lang wirkten wir mit den Spirits zusammen und was wir erfahren und erleben durften, bewegte uns sehr. Und natürlich konnten wir uns der Frage irgendwann nicht mehr erwehren:

„Es gibt hier in England so viele machtvolle Heiler – warum gerade wir?“ Die Antwort war klar und bündig: „Wie kommt Ihr darauf, dass es NUR Ihr seid, die daran arbeiten? Ihr seid nicht die ersten und auch nicht die letzten. Es gilt, Euern Teil daran zu tun.“

Es ist getan und wir sind so erschöpft wie erfüllt. Was für eine Ehre, eine solche Arbeit tun zu dürfen! Wir packen unsere Heilerbeutel in die Rucksäcke und brechen auf. Ein paar hundert Meter vor uns grast eine Herde Wildpferde mit einigen ganz „frischen“ Fohlen. Plötzlich prescht von rechts eine andere Pferdegruppe in vollem Galopp auf die Herde zu, kommt aber in einigem Abstand zum Stehen. In der Luft liegt eine Spannung so greifbr wie Elektrizität. Fast gleichzeitig löst sich aus jeder Gruppe je ein schwarzer Hengst. In weitem Bogen galoppieren sie von links und von rechts auf uns zu. Wir stehen wie gebannt. Etwa 50 Meter vor uns wenden sie sich einander zu und steigen aneinander hoch. Geballte Kraft unter nachtschwarzem Fell … fast scheinen sich die Hufe zu berühren. Vor so viel wilder Schönheit stockt uns der Atem. Die beiden Hengste kommen wieder in den Stand und wenden sich uns zu. Für einige Augenblicke stehen sie völlig bewegungslos, sehen intensiv zu uns hinüber. Dann werfen sie die Köpfe herum und stieben mit wehenden Mähnen zu ihren Herden zurück.
Wir haben Tränen in den Augen, denn wir haben verstanden:
Dies war der Dank des Landes an uns und dieses Bild werden wir niemals vergessen.

Nächstes Jahr dürfen wir eine Gruppe unserer AusbildungsteilnehmerInnen zu einem anderen Kraftort in Cornwall führen, der um Heilung gebeten hat. Wir sind sehr gespannt, welches Abenteuer uns hier erwartet …!

Vom Vertrauen in die Spirits

Wir sind seit 2 Jahren auf der Suche nach dem geeigneten eigenen Wohn- und Seminarhaus und haben dafür recht hohe Ansprüche. Es soll z.B. ein Kraftplatz sein, einen wirklich großen Garten haben (idealerweise eine eigene Quelle, alter Baumbestand u.ä.), Platz für eine große Feuerstelle, Waldnähe, ruhig gelegen aber verkehrsgünstig, einen Seminarraum beinhalten…

Vor einiger Zeit sind wir über ein altes gut renoviertes Bauernhaus gestolpert, Südlage am Waldrand absolut ruhig, mehrere tausend Quadratmeter Grund, gemauerte Holzöfen in Küche und Wohnzimmer, ergiebige gefasste Quelle, fertig ausgebauter Seminarraum, Feuerstelle, Ulmenhain in Kreisform, ein Seherstein direkt auf dem Kraftzentrum des Ortes… und alles zu einem tatsächlich bezahlbaren Kaufpreis. Sprich, exakt, was wir suchen.

Eigentlich war alles klar, aber dann kam die Beratung mit unseren Spirits und denen des Ortes. Beide haben wir innerhalb von Sekunden ein sehr deutliches Nein bekommen. Es sähe jetzt zwar alles ideal aus, würde sich aber innerhalb kurzer Zeit in einen Geldschlucker verwandeln. Eine klare Aussage und somit eine klare Entscheidung gegen dieses echte Traum-Haus.

Mittlerweile wissen wir um eine hohe Erdrutschgefahr in dem stark wasserhaltigen Hang in den das Haus gebaut ist.

Wir sind sehr gespannt darauf, was für ein Haus die Spirits für uns in petto haben, wenn es das noch toppen soll.

 

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Bruder Wolf – Führer zwischen den Welten

Vom Wolf auf den Klippen von Dover haben wir ja schon früher berichtet. Bei unserem nächsten Aufenthalt in England war er sofort wieder da und unser Führer zu Kraftorten und Heiligen Plätzen. Diesmal ist er mit uns zurück gekommen und geblieben. Dabei zeigt sich „unser“ Wolf nicht nur als Führer in der Anderswelt, sondern beweist seine Fähigkeiten als Fährtensucher immer wieder ganz konkret im Hier und Jetzt. Dazu zwei Beispiele:

Eines schönen Sonntagabends haben wir im Schaufenster eines Buchantiquariats ein vielversprechende schamanisches Lehrbuch entdeckt. Am anderen Morgen zur Öffnungszeit war es dort nicht mehr zu finden. Eine Verkäuferin sagte uns, es sei noch da, läge jetzt aber im ersten Stock. Weil die Buchhandlung dann doch etwas größer war, haben wir den Wolf gebeten, uns den Weg zu zeigen. Er lief schnurstracks die Treppe hinauf und wartete oben geduldig mit der Pfote auf dem entsprechenden Buch.

Ich, Martin, bin sehr viel mit dem Zug unterwegs, auch auf langen Strecken und oft genug zu Stoßzeiten in überfüllten Zügen. Die Fahrt nutze ich gerne zum Arbeiten oder Schlaf nachholen. Auf dem Bahnsteig bitte ich immer den Wolf, mir den Platz zu zeigen, an dem ich warten soll. Meistens hält der Zug dann mit einer Türe exakt vor meinem Standort, so dass ich fast immer zu den ersten gehöre, die einsteigen und bisher immer einen geeigneten Platz zum Arbeiten oder Schlafen ergattert habe.