Häuser und Orte

Energetische Reinigung von Häusern, Orten und Gegenständen

In der physikalischen Welt ist es uns ganz selbstverständlich, ein neu bezogenes Haus, ein Second-Hand Kleidungsstück oder ein antikes Möbelstück zu reinigen bevor wir es benutzen. Energetisch ist dasselbe empfehlenswert. Vorbenutzer, Ereignisse und Dynamiken hinterlassen ihre energetischen Spuren an Orten, Gebäuden und Gegenständen. Sind diese stark genug, können sie sich mit unseren Energien mischen und diese beeinflussen. So kann es zum Beispiel sein, dass in einem Haus, in dem viel gestritten wurde, ein Teil der Zank-Energie zurückbleibt. Die neuen Bewohner tun sich dann schwer, dort ein harmonisches Miteinander zu leben.

An einem alten Schmuckstück, das viel getragen wurde, kann etwas der Grundenergie der Vorbesitzerin anhaften. Falls diese z.B. eher depressiv oder träge war, kann es sein, dass sich die neue Trägerin entsprechend fühlt, ohne wirklich sagen zu können weswegen. Und – wenn auch sehr selten – können Wesenheiten mit Orten, Plätzen und Gegenständen verbunden sein. In diesen Fällen geht es meistens darum, den Wesenheiten liebevoll zu helfen, einen neuen anderen Platz zu finden, an dem es ihnen gut geht.

Einige Beispiele dafür sind:

Der verschworene Kachelofen

Ein Paar kauft einen gebrauchten Kachelofen. Dieser wurde ausgebaut, da die neuen Besitzer eines Hauses ein alternatives Heizsystem wünschten. Und irgendwie ist der Wurm drin. Das Herrichten und Aufbauen des gebrauchten Ofens stößt auf unvorhersehbare Schwierigkeiten. Es stellt sich heraus, dass der Ofen ursprünglich mit dem Schwur eines Mannes verbunden war, dass seine Frau an diesem Ofen immer ein sicheres Zuhause haben werde. Mittlerweile war der Mann gestorben, die Frau im Altenheim, der Ofen verkauft – und der Schwur immer noch dem Ofen anhängig. Wir nehmen Kontakt mit dem verstorbenen Mann auf, der daraufhin seinen Schwur vom Ofen nimmt. Von da an läuft die Installation problemlos.

Wie man sich bettet

René ist Single und stolz auf seine erste Eigentumswohnung. Nach einiger Zeit stellt er fest, dass er unruhig schläft. Von den Nachbarn erfährt er irgendwann, dass die Vorbesitzerin dort im Bett verstorben ist. Die energetische Begehung des Hauses ergibt, dass nichts von dieser Sterbeenergie zurückgeblieben ist, allerdings steht das Bett genau über dem Kreuzungspunkt von zwei starken Energielinien. Eine Umstellung des Bettes genügt um wie gewohnt tief und fest zu schlafen.

Ein gereinigtes Hochzeitsgeschenk

Kurz vor der Hochzeit habe ich meiner Frau ein fein gearbeitetes Rosen-Medaillon im Internet ersteigert. Die Blüte lässt sich zur Seite schieben und legt eine Glasplatte frei, unter der sich eine Haarlocke befindet. Solche Schmuckstücke sind als Liebeszeichen prädestiniert dafür, dass ihnen Energien oder Wesenheiten anhaften. Direkt beim Auspacken beginnen wir also gemeinsam mit der Reinigung. Wir finden zum einen eine starke traurige Sehnsucht. Zum anderen haftet an der Haarlocke tatsächlich ein Teil der Seelenenergie einer Frau an, der diese Haare zugehören. Wir lösen diese sanft ab und fragen nach, wohin sie gehört. Es zeigt sich eine leuchtende Treppe zum Himmel, oben öffnet sich ein Tor und ein Mann meint „Ich habe so lange auf Dich gewartet“. Die Seelenenergie vereinigt sich mit dem Mann und wir beide haben Tränen der Rührung in den Augen. Beim erneuten Betrachten des Schmuckstückes zeigt sich, dass damit auch die traurige Sehnsucht verschwunden ist.

Das Traumhaus

Familie Huber hat endlich ihr Traumhaus gefunden. Am Stadtrand, mit weiter Aussicht, großem Garten mit alten Bäumen und eigener Quelle. Alles genau so, wie sie es sich gewünscht haben. Dennoch fühlen sie sich auch nach einem halben Jahr dort fremd und fast wie Eindringlinge. Eine Ortsbegehung zeigt, dass noch viele energetische Stränge der Generationen von Vorbesitzern aktiv sind. Nach einer gründlichen Reinigungszeremonie fühlen sich Haus und Garten für Familie Huber „irgendwie heller“ an. Zwei Monate später erfahren wir, dass sich Familie Huber seit dem Reinigungstermin dort wirklich zuhause fühlt. Auch die Kinder quengeln nicht mehr, dass sie „nach Hause“ (in die alte Wohnung) zurück wollen.

Ein Erbe der NS-Zeit

Sabrina zieht in eine Dachgeschosswohnung. Sie fühlt sich dort oft unwohl, als ob sie beobachtet würde. Trotz Spezialsicherheitsschloss und Türriegel hat sie nachts oft das Gefühl, in der Wohnung nicht alleine zu sein. Während eines Besuchs bei der unter ihr wohnenden Familie hören alle Beteiligten deutliche Schritte aus Sabrinas Wohnung direkt über ihnen. Bei der Ortsbegehung zeigt sich, dass ein junger Mann, der dort gewaltsam zu Tode kam, noch nicht gehen konnte. Mit einer Zeremonie wird er ins Licht begleitet. Von einem benachbarten Rentnerpaar erfährt Sabrina kurz darauf, dass dort während der NS-Zeit tatsächlich ein vermeintlicher Volksfeind getötet wurde. Seit der Reinigungszeremonie hat Sabrina sowie die Familie unter ihr wieder ihre Ruhe.